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Ablauf einer Rissprüfung

Zerstörungsfreie Rissprüfung nach dem Penetrierverfahren.

Das Verfahren, das auf dem physikalischen Gesetz der Kapillarwirkung beruht, ist universell einsetzbar und kann unabhängig vom jeweiligen Werkstoff verwendet werden. Die unterschiedlichen Verfahrensschritte reihen sich wie folgt aneinander:


Die Werkstoffe werden in ihrem Ausgangszustand der Prüfung zugeführt. 







Dabei muss sichergestellt sein, dass die zu überprüfenden Werkstoffe sowie mögliche Risse darin sauber und trocken sind. Bei Bedarf werden die Werkstoffe an dieser Stelle einer Vorreinigung unterzogen.




Daraufhin wird das Eindringmittel durch Tauchen oder Sprühen aufgetragen und muss im Anschluss ausreichend lange einwirken.






Bei der nachfolgenden Zwischenreinigung wird das Eindringmittel von der Oberfläche der Prüflinge entfernt, nicht jedoch aus den Rissen. Kommt das emulgierende Verfahren zur Anwendung, wird nun der Emulgator aufgetragen und sorgfältig von der Oberfläche abgewaschen. Auch hier verbleiben Reste des Eindringmittels in den Rissen.


Nach dem anschließenden Trockenvorgang wird ein Entwickler auf dem Werkstück aufgebracht, welcher das restliche noch in den Rissen verbliebene Eindringmittel wie ein Löschblatt aus den Rissen herauszieht. Je nach verwendetem Penetriermittel werden schließlich die Fehlstellen direkt oder unter UV-Licht sichtbar.

Es gilt zu beachten, dass beim Penetrierverfahren der vorhandene Riss zur Werkstoffoberfläche hin offen sein muss – hier kann man jedoch gegebenenfalls durch Schleifen sowie diverse andere Techniken die erforderlichen Voraussetzungen zur Durchführung der Prüfung schaffen.

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